Akupunktur Die Lehre der traditionellen chinesischen Medizin beruht auf einer völlig anderen Denkweise als die wissenschaftlich orientierte westliche Medizin. Grundlage ist das Prinzip von Yin und Yang. So lässt sich alles in der Natur einteilen in Yin und Yang (z.B. entspricht der Tag Yang, die Nacht Yin, Wärme Yang, Kälte Yin, männlich Yang, weiblich Yin), wobei die Grenzen zwischen ihnen fließend sind und das eine ohne das andere nicht existieren kann. Stark vereinfacht hat ein gesunder Organismus ein ausgewogenes Verhältnis von Yin und Yang, bei Krankheit ist eines der beiden zu stark oder zu schwach, ein kompletter Verlust von Yin oder Yang bedeutet den Tod. Ein weiteres zum Verständnis wichtiges Prinzip ist das der fünf Wandlungsphasen, Erde, Metall, Wasser, Holz und Feuer. Jeder Wandlungsphase sind ein Yin- und ein Yang- Organ zugeordnet, sowie ein Gemütszustand und weitere Attribute. Die Wandlungsphasen stehen auf verschiedenartige Weise miteinander in Wechselwirkung. Zu jedem Organ gehört ein Meridian der zum Teil an der Körperoberfläche verläuft. Hierauf liegen die Akupunkturpunkte, die Energieungleichgewichte anzeigen können und über die Einfluss auf das Organ bzw. Areale im Meridianverlauf  genommen werden kann. Die Punkte können mit dünnen Nadeln, Massage oder Wärme stimuliert werden. Vor der Behandlung steht immer das Stellen einer chinesischen Diagnose. Dazu gehört zum einen eine Befragung des Besitzers zu den Symptomen, Modalitäten und etwaigen Verhaltensänderungen des Pferdes. Zum anderen eine ausführliche Untersuchung des Patienten. Unter anderem die Pulsqualität, die Schleimhautfarbe, Hufhorn, Mähne und Fell, Schmerzempfindlichkeit oder ein veränderter Hautzustand an bestimmten Punkten geben dem Akupunkteur Auskunft. Die chinesische Diagnosestellung unterscheidet sich von der der westlichen Medizin. So kann beispielsweise einer Bronchitis bei dem einen Pferd eine Lungen-Hitze zugrundeliegen, während bei dem anderen die Niere zu schwach ist, um das Lungen Qi zu ergreifen. Selbstverständlich entspreichen die Funktionen und Zusammenhänge der Organe im chinesischen Sinne nicht dem heutigen Stand der Wissenschaft. Vielmehr handelt es sich um ein logisches Denkmodell, auf dem eine Behandlung aufbaut, die erstaunlicherweise hilft und sich seit Jahrtausenden bewährt hat. Unabhängig von Krankheitszuständen lassen sich auch alle Individuen typmäßig einer (oder zwei) der fünf Wandlungsphasen zuordnen. Das ist sehr interessant, denn so können Charaktereigenschaften, bestimmte Anfälligkeiten und Verträglichkeit von bestimmten Umwelteinflüssen in einen logischen Zusammenhang gebracht werden.
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