Vor- und Nachteile von Hufeisen Hufeisen sind seit Jahrhunderten eine praktische Möglichkeit den Huf zu schützen und so auf Terrain zu reiten, an das das Pferd nicht angepasst zu sein braucht. Wegen ihrer Wirkung auf den Bewegungsapparat des Pferdes können Eisen im Ggs. zum Barhuf aber bestenfalls nur das kleinere von zwei Übeln sein und nicht umsonst empfahlen die Schmiede früher viel häufiger eine "Eisenpause" über die Wintersaison zur Erholung der Pferdefüße. Unten aufgelistete Nachteile sollen zum Nachdenken anregen und dazu, sich vielleicht mal mit Alternativen zu beschäftigen. Die Neu- und Weiterentwicklung von anschnallbaren Hufschuhen läuft derzeit auf Hochtouren. Es gibt verschiedenste Modelle für verschiedene Ansprüche und Hufformen, man kann sie mit menschlichen Sportschuhen vergleichen. periphere Lastaufnahme. Nur die Hornwand, an der das Eisen befestigt ist, kommt zum Tragen, während die Natur eine Lastverteilung auch auf Sohle, Eckstreben und Strahl vorgesehen hat. Dadurch kommt es zu einer starken Belastung der Verbindung zwischen Wandhorn und Hufbein - auf die Dauer sinkt, wegen mangelnden Gegendrucks auf die Sohle von unten, das Hufbein innerhalb der Hornkapsel nach unten. Dies führt zu geringerer Flexibilität und mangelnder Stossdämpfung für die Gliedmaße. Man erkennt solche Hufe an geringer Sohlenwölbung bei gleichzeitig sehr hohen Wänden. harter Aufprall beim Auffußen, eingeschränkter Hufmechanismus > Belastung der Gelenke. Platten unter den Eisen, Silikonfüllungen und ähnliches sind keine geeignete Dauerlösung, da es unter Luftabschluss schnell zu Fäulnis kommt. Eingeschränkter Tastsinn > Stolpergefahr und mangelnde Anpassung der Sehnenspannung an Bodenunebenheiten Höheres Gewicht, damit höhere Zentrifugalkraft, stärkeres Schleudern der Füße und damit Gefahr von Streichen oder Einhauen Bei Einhauen ans gegenüberliegende Bein erhöhte Gefahr der Selbstverletzung durch Eisenüberstand Nagellöcher als Eindringpforte für Keime und Gefahr der Lederhautquetschung oder -verletzung erhöhte Verletzungsgefahr für Weidegenossen durch Tritte bei Verlust eines Eisens keine Reitbarkeit Folgende Videos zeigen das Auffußen, einmal eines unbeschlagenen und einmal eines beschlagenen Pferdes im Vergleich: 
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