Lahmheiten Lahmheitsdiagnostik Bei unklaren Lahmheiten setze ich als Tierheilpraktikerin nicht auf technische Hilfsmittel sondern auf meine naturgegebenen Sinne. Genauer gesagt, die Beobachtung (Adspektion) und die Palpation (Betasten). Beim Betrachten des Bewegungsablaufs ist z.B. zu erkennen, ob es sich um eine Hangbein- oder Stützbeinlahmheit handelt und ob sich die Lahmheit mit fortgesetzter Bewegung verschlimmert oder verbessert. Mit geschultem Auge sieht man in manchen Fällen, welchen Teil der Gliedmaße das Pferd schont. Verdeutlichen oder differenzieren lassen sich Lahmheiten durch Vorführen auf hartem oder tiefem Boden und auf einer Volte und schließlich mit Hilfe der klassischen Beugeproben. Das Betasten erfolgt systematisch von unten nach oben. Schmerzen im Huf können mit der Hufabtastzange sehr leicht bestätigt oder ausgeschlossen werden. Temperaturunterschiede geben Aufschluss über Entzündungen  oder Durchblutungsstörungen. Sehnen, Bänder und Muskulatur werden auf Druckschmerzhaftigkeit untersucht. Beim passiven Bewegen der Gelenke stösst man ggf. auf schmerzbedingte Abwehr des Pferdes  oder auch auf einen mechanischen Widerstand, etwa bei Arthrosen. Zusätzlich taste ich noch eine Reihe von diagnostischen Akupunkturpunkten ab. So können beispielsweise Druckschmerz und Muskelverhärtungen an drei bestimmten Punkten am Oberschenkel des Pferdes auf Lahmheiten von entweder Hüfte, Knie oder Sprunggelenk hindeuten. Auch der Rücken wird immer mituntersucht. Auf diese Weise lässt sich oft schon die Lahmheitsursache lokalisieren. Je nach Verdachtsdiagnose empfehle ich Ihnen ggf, sich zwecks Röntgen- (Knochen) oder Ultraschalldiagnostik (Weichteile) an den Tierarzt zu wenden. Das diagnostische Anästhesieren sollte nie das erste Mittel der Wahl sein und nur eingesetzt werden, wenn Adspektion und Palpation keinen Aufschluss geben und eine sinnvolle Behandlung sonst nicht möglich ist. Behandlung von Lahmheiten Auch hier gilt, dass die folgenden Behandlungsmethoden nicht unbedingt als Alternative zur Schulmedizin gesehen werden müssen, sondern gerne auch als Ergänzung. Fast frei von Nebenwirkungen und auch für Langzeittherapien geeignet bieten sie sich insbesondere für chronische Fälle an. Schmerzbehandlung mit Akupunktur Lahmheit bedeutet Schmerz. Schmerz bedeutet in der traditionellen chinesischen Medizin einen Energiestau. Gestaute Energie zum Fließen bringen, ist das Ziel der Akupunktur. Akupunktur kann kein zerstörtes Gewebe wieder herstellen. Sie kann aber Heilungsvorgänge anregen, Schmerz und Entzündung lindern und Muskulatur entspannen. Akupunktur kann auch bei Lähmungen, etwa durch Nervenverletzungen, eingesetzt werden.   Blutegel Bei Arthrosen, Gelenks- und Sehnenentzündungen, Muskelverhärtungen, Gallen und Schleimbeutelentzündungen ist eine Behandlung mit Blutegeln sehr vielversprechend. Der kleine Aderlass entstaut und regt die Zirkulation an, Entzündungen werden gelindert, Schlackenstoffe abtransportiert. Besonders bei Arthroseschmerzen mache ich immer wieder sehr gute Erfahrungen mit Blutegelbehandlungen. Kräuter Lahmheitspatienten sollten, ob es sich um eine akute Verletzung oder einen chronischen Arthroseprozess handelt, möglichst auch mit entgiftenden und/oder entzündungshemmenden Kräutern unterstützt werden. Lokale Behandlung Äußerlich wende ich Umschläge und Einreibungen, z.B. mit Arnikatinktur oder Beinwellsalbe an. Ein Verband kann die Anwendung unterstützen oder auch stabilisieren oder Polstern (Huf) . Für Verbände verwende ich gerne ungewaschene Schafwolle. Sie kann Feuchtigkeit aufnehmen und mit dem enthaltenen Lanolin ist sie besonders hautfreundlich. Als Hufverband kann man wunderbar damit polstern und den Huf trockenhalten.
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