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Ratgeber
Manuelle Lymphdrainage Bei der Manuellen Lymphdrainage (MLD) handelt es sich um Handgriffe, mit denen ein vermehrter Abtransport von Lymphflüssigkeit erreicht werden soll. Die Lymphgefäße, die überschüssige Flüssigkeit aus dem Gewebe in Richtung Herz abtransportieren,  bilden ein verzweigtes Netzwerk. Zwischengeschaltet sind die Lymphknoten. Sie haben reinigende Funktion und bilden Immunzellen. Mehrere Lymphknoten sind in sogenannten Lymphozentren angesammelt. Die Lymphgefäße verfügen über feine Muskeln, die die Lymphe pumpend fortbewegen. Diese Muskeln arbeiten besonders beim Mensch und beim Pferd oft nicht ausreichend und sind auf Unterstützung durch Bewegung der Skelettmuskulatur angewiesen. Deshalb sieht man oft Pferde, die morgens angelaufene Beine haben, die aber bei Bewegung wieder dünn werden. Anders ist es bei der chronischen Phlegmone (Einschuss) oder starken Schwellungen nach Kastration oder Operationen: Bewegung reicht nicht aus zum Abtransport der Flüssigkeit oder ist ggf. verletzungsbedingt nicht möglich. Die manuelle Lymphdrainage ist eine spezielle Massagetechnik, bei der die Lymphgefäße unter der Haut zu vermehrter Pumparbeit angeregt werden. Voraussetzung für den Erfolg ist die Kenntnis der Lage der Lymphozentren so dass eine Richtung vorgegeben werden kann, in die die Lymphe transportiert werden soll. Anwendungsgebiete sind: (chronische) Phlegmone, verletzungsbedingte Schwellungszustände, postoperative Ödeme, Schlauch- oder Euterentzündung. Bei bakteriellen Infektionen nur mit gleichzeitiger oder vorheriger Antibiotikagabe. Lymphstauungen sollte frühzeitig entgegengewirkt werden, da bei länger bestehenden Ödemen die Gefahr der Fibrosierung d.h. bindegewebigen Zubildung besteht und der Zustand irreversibel wird (Elefantenbein). Je nach nach Ausprägung des Ödems sind meist mehrere Behandlungen notwendig. Oft nimmt aber schon während der Behandlung die entsprechende Gliedmaße messbar an Umfang ab. Einen synergistischen Effekt erzielt man, indem man das Pferd anschließend bewegt und / oder einen Kompressionsstrumpf anlegt.
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Akupunktur und Naturheilkunde für Pferde im Raum Köln - Düren - Aachen - Eifel
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