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Ratgeber
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Gesunderhaltung des Reitpferdes Um die Gesundheit des Pferdes zu erhalten sollte man, bei jeglicher Arbeit mit dem Pferd, seien es Reiten (unabhängig von der Reitweise) Longieren oder Fahren, einige Dinge beachten: Achten Sie auf perfekt sitzendes Sattelzeug bzw. Geschirr Sorgen Sie für eine regelmäßige (alle 4 Wochen), fachgerechte Bearbeitung der Hufe und eine ausbalancierte Hufstellung. Kontrollieren Sie täglich die Sehnen ihres Pferdes auf Schmerzhaftigkeit, Wärme und Schwellung. Aufwärmen: Lassen Sie das Pferd zu Beginn des Trainings mindestens zehn Minuten im Schritt geradeaus gehen. Hat das Pferd längere Zeit gestanden, dauert es einige Zeit, bis sich in den Gelenken genügend neue Gelenkflüssigkeit gebildet hat, so dass diese ihre stoßdämpfenden und reibungsmildernden Eigenschaften enfalten kann. Auch die Durchblutung der Muskulatur muss langsam angekurbelt werden, damit diese effektiv arbeiten kann und kein Muskelkater entsteht. Das Reitpferd muss lernen, eine Körperhaltung einzunehmen, in der es das Reitergewicht mit Leichtigkeit tragen kann. Hierfür muss es vermehrt Gewicht mit der Hinterhand aufnehmen und die Wirbelsäule aufwölben. Auch die Halswirbelsäule ist dabei leicht aufgewölbt , darf jedoch niemals abgeknickt sein, Für die korrekte Beizäumungshaltung gibt das Pferd im Genick nach, das Maul ist aktiv, die Halswirbelsäule ist stabil, die Nasenlinie leicht vor der Senkrechten und das Genick der höchste Punkt. Diese Haltung ist für ein junges Pferd sehr anstrengend und kann anfangs nur einige Sekunden aufrecht erhalten werden. Monate- bis jahrelanger Muskelaufbau ist erforderlich, damit das Pferd so in Selbsthaltung geritten werden kann. Legt das Pferd zu viel Gewicht auf die Zügel, legt es auch zuviel Gewicht auf die Vorhand. Zwingen sie das Pferd nicht durch Hilfszügel oder eine harte Reiterhand in eine Kopf-Hals-Haltung, die es nicht aus eigener Kraft einnehmen kann. Wählen Sie ihren Reitlehrer sorgfältig aus. es muss jederzeit möglich sein, das Pferd in Dehnungshaltung (vorwärts abwärts) zu schicken, was auch immer wieder praktiziert werden sollte Muskeltrainig benötigt einen häufigen Wechsel von Anspannung und Entspannung. Geben Sie Ihrem Pferd nach jeder Übungseinheit die Zügel hin, so dass es sich strecken kann. Longieren: Lassen Sie ihr Pferd nicht länger als eine halbe Stunde im Kreis laufen. Die ungleichmäßige Belastung führt zu Muskelverspannungen und schädigt auf Dauer die Gelenke. Abkühlen: Vernachlässigen Sie auch am Ende der Reitstunde oder des Ausritts nicht, das Pferd mindestens zehn Minuten im Schritt gehen zu lassen. Die verstärkte Durchblutung der Muskulatur darf nicht zu schnell durch rapide Temperaturabsenkung heruntergefahren werden. Sie wird benötigt, um bei der Arbeit entstandene saure Stoffwechselprodukte abzutransportieren. Decken Sie deshalb im Winter den Rücken des Pferdes nach der Arbeit ab. Bewegen Sie ihr Pferd regelmäßig und konfrontieren Sie es nicht mit ungewohnt langen Belastungen (siehe hierzu unter Bewegung)
Akupunktur und Naturheilkunde für Pferde im Raum Köln - Düren - Aachen - Eifel
Margitta Sharma   Tel.: 02421 4864308   mobil: 0176 27145276