Fütterung im Winter Auch Pferden tut es in der kalten Jahreszeit gut, ab und zu etwas warmes im Magen zu haben. Für einen Tee werden ein bis zwei Handvoll aromatischer Kräuter wie Pfefferminze, Thymian, Kamille oder Fenchel mit ca 1/2 Liter kochendem Wasser übergossen und etwa 30 Minuten ziehen bzw abkühlen gelassen. Fürs Pferd wird natürlich nicht abgeseiht, sondern die Kräuter mitverfüttert. Einige Pferde schlabbern den Tee pur, andere mögen ihn mit einem Esslöffel Honig versüßt. Man kann aber auch mit Haferflocken, geschrotenem Leinsamen und einer Prise Salz ein leckeres Mash daraus machen. Jetzt wo wenig oder gar kein Gras zur Verfügung steht, müssen Vitamine ergänzt werden. Möhren liefern Beta Carotin, aber bitte nur drei bis vier Möhren pro Mahlzeit verfüttern. Sie enthalten viel Nitrat, dass den Stoffwechsel belastet. Ein Apfel pro Tag, Rote Beete, frische oder getrocknete Hagebutten, geschälte Sonnenblumenkerne, getrocknete Brennnesseln, Spitzwegerich oder Löwenzahn bringen Vitamine und Abwechslung auf den Speiseplan. Hiervon immer nur etwa eine Handvoll auf einmal verfüttern. Pferde würden Obst und Gemüse in der freien Natur auch nicht eimerweise finden. Grundfutter ist und bleibt immer noch qualitativ hochwertiges Heu. Es wärmt von innen. Die darin enthaltene Rohfaser wird nämlich nicht von den Verdauungsenzymen des Pferdes selbst verdaut, sondern von den in Blind- und Dickdarm lebenden Mikroorganismen. Bei diesem fermentativen Prozess entsteht Wärme. Gerade, aber nicht nur, im Winter sollte Heu mindestens acht Stunden am Tag zur Verfügung stehen. Dies gilt auch für leichtfuttrige Pferde. Natürlich in Kombination mit ausreichend Bewegung. Lassen sie ihre Pferde nicht hungern, um sie auf Diät zu setzen. Sie erleiden Mineralstoffmängel und der Stoffwechsel stellt sich auf Hungerzeit ein. Was dann gefressen wird, setzt doppelt und dreifach an. Solange es nicht friert, sollte Heu besonders Pferden, die in geschlossenen Ställen stehen, feucht verfüttert werden. Oder aber man weicht auf Heulage (Anwelksilage) aus. Durch den längeren Stallaufenthalt im Winter ist die Staubbelastung für die Pferdelunge sonst zu groß. Wesentlich besser ist natürlich ein Pferd, das draußen an der frischen Luft sein (dann auch ruhig trockenes) Heu knabbert (siehe Bild). Lassen Sie sich nicht dazu verleiten, ihrem Pferd aufgrund der Kälte mehr Kraftfutter zu geben . Erst ab einer Außentemperatur von etwa minus 15°C verbrauchen Pferde zum Aufrechterhalten der Körpertemperatur signifikant mehr Energie. Selten erkälten sich Pferde. Im Sinne der Traditionellen Chinesischen Medizin kann Kälte aber zum krankmachenden Faktor werden. In diesem Fall helfen dann wärmende Kräuter wie z.B. Ingwer oder Fenchel.
Home Zur Person Behandlungsmethoden Anwendungsgebiete Angebot Kontakt Links Ernährung Horsemanship Krankheiten Hufe
Ratgeber
Impressum    (c) Margitta Sharma 2012, all rights reserved
Akupunktur und Naturheilkunde für Pferde im Raum Köln - Düren - Aachen - Eifel
Margitta Sharma   Tel.: 02421 4864308   mobil: 0176 27145276